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Porno-Traffic und die Blogger Moral
Montag, 3. Mai 2010

Juhuu, endlich sind wir beim Thema Porno angekommen. Nein, ich will jetzt auch nicht den tausendsten Artikel zu YouPorn Alternativen schreiben, und nein, ich will mit dem Artikel auch nicht ein besseres YouPorn Ranking herausschlagen. Es geht darum: Warum zum Teufel probieren alle Trittbrettfahrer sich bei YouPorn Suchabfragen gut zu positionieren, wenn das Thema des Blogs nicht mal zu 1% in diese Richtung passt? Wegen den Besucherströmen und den damit verbunden Moneten?

YouPorn Keyword-Hunter

Es ist ja fast wie ein ungeschriebenes Blog-Gesetz: Schreibe über ein Porno Thema, ein Porno-Video-Demand Portal wie YouPorn, Redtube oder sonstigen Scheiß und die Besucher kommen über das Big G Google fast wie von selbst. Natürlich streitet Google es ab, dass Porno-Abfragen sooooo populär bei der Suchmaschine wären, doch nicht ganz um sonst jubeln viele über gewaltige Traffic-Ströme aus dem Porno-Register Google. Nein, ich will dem großen G auch nicht unterstellen, ein verlogenes Porno-Portal zu sein, doch wird das Unternehmen auch nicht abstreiten können, dass die Pornografie, vor allem die solche Portale wie YouPorn und Co., auch ein sehr profitables Geschäft darstellen und gewaltige Umsätze dem lieben Suchmaschinen-Giganten bescheren.

Kommt das Geld, kommt auch der SEO

Und genau da legt jetzt meine Theorie über die Moral des Bloggers an: Blogger würden sogar deren Mutter für eine bessere Click-Rate bei Google verkaufen. Okay, das war jetzt vielleicht ein wenig drastisch dargestellt, doch bei so manchen SEO könnte man das wirklich glauben. Alles wird getan, ob in den SERP´s noch ein wenig hinauf zu rutschen, die Themen reichen vom DSDS Finale 2010 bis hin zum Vulkanausbruch in Island. Die Meisten würden jetzt sagen: Du Vollidiot schreibst ja auch über das ganze Zeug. Ja. Nur sollte man diese Artikel auch immer lesen, stellt man dann fest, dass vor allem immer ein wenig Kritik an der Vorgehensweise diverser Blogger darin zu finden ist, geht es auf diesem Blog ja weitaus nicht um Besucherzahlen und Einnahmen. Darum mein Fazit: Blogger haben keine Moral, zum Teil auch ich nicht.

Deine Moral von dieser Geschichte?

Kein Blogger werden? Nein, das wäre doch auch langweilig. Haben Blogger wirklich keine Moral? Sind das alles nur Geldsüchtige Themenoptimierer denen die Stammleserschaft so richtig am Arsch vorbei geht? Deine Meinung ist gefragt!

 

 
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